Hype um stylisches Boutique-Hotel einer Designerin belebt Viertel in Bangkok neu

Überblick

  • Boutique-Hotel mit 10 Zimmern
  • Erstmals 2015 auf Airbnb inseriert
  • Hauptvorteil: Vielschichtiger Stil zieht Kreative an
  • Weiterer Vorteil: Erfolg auf Airbnb ermöglicht Expansion

 

Joy Khun in einem der Zimmer ihres Boutique-Hotels „Mustang Nero“

Es kommt nicht so oft vor, dass ein kleines Hotel aus der Nachbarschaft zu einer eigenen Touristenattraktion wird – einem Ort, den Reisende besuchen möchten, selbst wenn sie nicht dort übernachten können. Doch genau das ist mit dem Mustang Nero passiert: einem einzigartigen Boutique-Hotel mit zehn Zimmern im lebhaften Sukhumvit-Viertel in Bangkok, in dem das Thema Safari im Mittelpunkt steht.   

Das „Mustang Nero“ ist die Erfindung von Joy Khun, einer Setdesignerin aus der lokalen Modeszene mit einer Vorliebe für Exzentrik. Im Laufe der Jahre hat Joy unzählige beeindruckende Fotoshootings inszeniert, darunter viele mit exotischen Tierpräparaten und minimalistischen, unbearbeiteten Materialien. Ihre unkonventionelle Ästhetik stand auch im Zentrum, als sie 2015 eine ungenutzte Etage in ihrem Bürogebäude in ein Hotel verwandelte. 

Jedes der Zimmer im Mustang Nero quillt über vor heimischen Pflanzen und ist mit der ursprünglichen, wunderschön geschliffenen Holzvertäfelung des Gebäudes ausgekleidet. Außerdem schmücken Tierpräparate, die Joy für ihre Arbeit in der Modebranche gesammelt hat, die Zimmer. Alle zehn Zimmertüren geben Hinweise auf den jeweiligen animalischen Geist im Inneren: Drache, Zebra, Flamingo und Wolf.  „Etwas zu designen wurde mir sozusagen in die Wiege gelegt“, meint Joy.

 

Ein Anziehungspunkt für Kreative …

Joys Begeisterung für das Theatralische durchdringt jede Ecke des Hotels. Ihr köstliches, sorgsam zubereitetes Frühstück – hausgemachte Marmeladen, Bio-Gemüse von der Farm einer Freundin und andere handgemachte Zutaten – ist ein einzigartiges Arrangement und wechselt täglich. Joy hält diese Kreationen in spektakulären Fotos fest, die ihr Inserat auf Airbnb zieren. 

Obwohl Joy keine bestimmte Zielgruppe im Sinn hat, sind viele ihrer Gäste Ausländer und, wie sie selbst, Kreative – zum Beispiel Grafikdesigner, Hoteliers, Künstler oder Filmregisseure.

„Wenn du sieben Nächte hier wohnst, bekommst du nicht zweimal dasselbe Frühstück serviert“

Khun Joy, Mustang Nero Hotel

… wie für Instagram gemacht

Viele von ihnen wohnen mit Begeisterung in den Zimmern und sorgen für einen vollen Kalender: Das exklusiv auf Airbnb inserierte „Mustang Nero“ ist fast immer ausgebucht, verrät Joy. Manchmal muss sie Anfragen ablehnen, doch einige Leute kommen dann trotzdem – einfach nur, um diesen tollen Ort zu sehen und ein paar Instagram-Fotos aufzunehmen.  

In Bewertungen wird das „Mustang Nero“ zum Beispiel als „großartiger Ort für Fotoshootings“, „eine Art Museum“ und „das Highlight unserer Reise nach Bangkok“ beschrieben. Das sorgt inzwischen für einen echten Hype bei Reisenden, die von seiner einzigartigen Ästhetik angezogen werden. Oft kommen ganze Scharen von Touristen mit Kameras an, um nur für ein paar Minuten hereinzuschauen und Fotos von Joys gestalterischer Arbeit zu machen. Sie versucht, all diese spontanen Besucher so gut wie möglich willkommen zu heißen – doch die Zimmer bleiben dabei tabu. „Ich sage dann einfach: ‚Nur die Lobby!‘“, meint Joy.

Die weitreichende Wirkung der „Mustang“-Ästhetik

Das „Mustang Nero“ zeigt auch Wirkung über seine eigenen Tore hinaus: Innerhalb von nur vier Jahren seit seiner Eröffnung hat es dazu beigetragen, das Sukhumvit-Viertel neu zu beleben – bis heute gibt es bereits sechs weitere Hostels und Hotels. „Dieses Viertel fühlt sich nun nicht mehr so abgeschieden an“, erzählt Joy.

Sie beschäftigt derzeit drei einheimische Zimmermädchen, zwei Rezeptionisten und zwei Teilzeitbeschäftigte. Und demnächst möchte sie ihr Gespür für Gastfreundschaft und Design in ein zweites Hotel in einem anderen Viertel einbringen: das „Mustang Blue“. Auch dieses soll exklusiv auf Airbnb inseriert werden. Es wird dort Workshops für kreative Reisende geben, die sie offenbar wie ein Magnet anzieht. „Ich weiß, wie man Seife herstellt“, erzählt sie. „Also möchte ich einen Workshop für handgemachte Seife anbieten.“

Joy hofft, dass die zusätzlichen Zimmer auch dabei helfen werden, einige jener Gäste unterzubringen, die sie derzeit noch ablehnen muss. Den Wunsch, inmitten einer einzigartigen Atmosphäre zu leben – und sei es auch nur für ein paar Nächte –, versteht sie schließlich besser als irgendjemand sonst.

 


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